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Montag, 14. Mai 2007

Gefährliches Kohlendioxid

1986 kam es am Nyos-See in Kamerun zu einem Seltsamen Vorfall. 1746 Menschen starben in bis zu 20km Entfernung zum See, zunächst konnte sich Niemand den Vorfall erklären, doch schnell war klar: "Eine Wolke von 200 Millionen Kubikmetern Kohlendioxid ergoss sich in die umliegenden Täler. Wäre das schwere Gas über einer Stadt wie London abgesunken, hätte es Millionen Todesopfer gegeben.".

Der See gehört zu den Weltweit 3 bekannten Gewässerm auf der Welt mit einem Kohlendioxidüberschuss, der durch die Vorgänge im Vulkangestein am Grund des Sees bedingt ist. Nun kann es Vorkommen das sich durch Erdbeben oder Erdrutsche das Kohlendioxid, welches durch den Wasserdruck unten im Tiefenwasser "lagert", aus dem Wasser in die Luft mit einer großen Blubberblase "entläd". Schon ein Gasgehalt von 5% in der Luft kann in Bewusstlosigkeit/Tod enden. Bei 30% wird nahezu alles Leben ausgelöscht. Zu den gefährlichen Seen gehört der große Kivu-See zwischen Ruanda und dem Kongo. Die kleineren Seen Nyos und Monoun in Kamerun sind Maare.

Gegen diese Stille Gefahr, sind an den Kleineren Seen Rohre von einem Schwimmer aus bis zum Grund gelegt, in denen sich das Kohlendioxid kontrolliert aus dem Wasser löst, und somit den Gasgehalt des Wassers und die Gefahr eines "Ausbruchs" verringert (siehe Abbildung). Es benötigt mehr als die jetzigen Rohre um die Lage komplett zu entschärfen, dafür fehlen aber bisher die Fördermittel.

Ein Beispiel dafür, dass Co2 nicht nur dem jetzigen Klima, sondern auch dem Menschen direkt Schaden kann


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